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Mit Hilfe einer KI aus dem Französischen übersetzt; massgebend ist der französische Text.

Uf Widerluege

Uf Widerluege

Schweizerdeutsch

Sagt man in der Deutschschweiz

Davos

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Woher es kommt

Wort für Wort heisst Uf Widerluege «auf Wiedersehen»: uf ist «auf», wider «wieder», luege «schauen». Es ist das hochdeutsche Auf Wiedersehen mit einem anderen Verb: Wo das Hochdeutsche sieht, schaut das Schweizerdeutsche.

Luege ist ein altes Wort. Das Schweizerische Idiotikon, das grosse Wörterbuch des Schweizerdeutschen, führt es 1895 als «schauen» für die ganze Deutschschweiz, und es vermerkt, dass es im Aargau und in Basel zu «sehen» hinübergleitet. Dazu zitiert es eine Zürcher Redensart: Wer schaut, der sieht, und wer nicht schaut, sieht nichts.

Wie alt die Formel selbst ist, sagen die eingesehenen Quellen nicht. Bekannt ist nur, dass im Deutschen ab 1914 Auf Wiedersehen gefördert wurde, um das allzu französische adieu zu ersetzen. Die Deutschschweiz hat adieu behalten, das laut Wikipedia unter Leuten, die sich siezen, sehr verbreitet ist, und daneben ihren eigenen Abschiedsgruss.

Das Spiel hat sie nach Davos gesetzt und zählt sie zu den Wörtern der ganzen Deutschschweiz. Dort oben hat die alte Mundart übrigens ihre eigene Farbe: Gegen 1280 holten die Herren von Vaz Walser Siedler ins Tal, und in deren Dialekt heisst Davos Tafaas.

Im Gebrauch

So verabschiedest du dich nach einem Essen, einem Einkauf oder einem Besuch:

  • «Merci vilmal und uf Widerluege!» – Vielen Dank und auf Wiedersehen!
  • «Uf Widerluege und e guete Heiwäg!» – Auf Wiedersehen und gute Heimfahrt!

Quellen: Schweizerisches Idiotikon, Band III (1895), Sp. 1221, «luegeⁿ»; Wikipedia auf Deutsch, «Adieu» und «Davos».