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Mit Hilfe einer KI aus dem Französischen übersetzt; massgebend ist der französische Text.

Tout de bon !

Tout de bon !

Französisch der Romandie

Sagt man im Kanton Waadt

Alles Gute

Lausanne

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Woher es kommt

Tout de bon! sagt man beim Abschied. Laut der Base de données lexicographiques panfrancophone (BDLP), die für die Schweiz die Arbeiten des Dictionnaire suisse romand von André Thibault übernimmt, ist es eine umgangssprachliche Wunschformel, die in der Romandie gebräuchlich ist; im Jura sagt man auch tout du bon. Die Datenbank belegt sie 1976 im Westschweizer Radio, 1977 bei einem Lausanner Gewährsmann am Ende eines Telefongesprächs und 1993 bei einem etwa siebzigjährigen Mann aus Delémont. Man kann es auch jemandem wünschen, zu einem bestandenen Diplom oder zum neuen Jahr.

Im Standardfranzösischen gibt es tout de bon auch, aber dort heisst es nur «wirklich, im Ernst», und das laut der BDLP schon seit Molière und Rousseau.

Woher kommt der Westschweizer Gebrauch? Die BDLP hält ihn offenbar für eine Eigenheit der Romandie und schlägt mit einem «vielleicht» vor, ihn mit dem deutschen alles Gute zu vergleichen, dem Wunsch, den man etwa zum Geburtstag ausspricht. Das Wiktionnaire ist bestimmter und sieht darin einen Germanismus. Zwischen den beiden bleibt die deutsche Spur eine Hypothese.

Im Gebrauch

Man sagt es beim Gehen oder vor einer Prüfung:

  • «Bon, je file. Tout de bon !» – Gut, ich gehe. Alles Gute!
  • «Pour ton examen, tout de bon !» – Für deine Prüfung viel Glück!

Quellen: Base de données lexicographiques panfrancophone, Schweizer Datenbank, «tout de/du bon !» und «tout de bon (souhaiter ~)»; Wiktionnaire, «tout de bon».