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Mit Hilfe einer KI aus dem Französischen übersetzt; massgebend ist der französische Text.

Frühlings-Schlüsselblume

Frühlings-Schlüsselblume

Primula veris

Höhenstufe
Kollin
Höhe
200⁠–⁠2000 m
Blütezeit
März – Mai

Die auch Himmelsschlüssel genannte Blume trägt am Ende eines Stängels eine Dolde goldgelber, nickender Glöckchenblüten mit zartem Duft. Sie blüht im Frühling in mageren Wiesen und an Böschungen, vom Flachland bis zu den Bergweiden. Im Thurgau ist sie geschützt, in Obwalden teilweise.

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Im April stehen auf einer trockenen Wiese, wo das Gras noch kurz ist, Dutzende gelber Büschel. Jeder Stängel trägt einen Strauss nickender Glöckchen, die zur selben Seite hängen, und man muss nur niederknien, um ihren Duft zu riechen. Es sind Frühlings-Schlüsselblumen, die viele einfach Schlüsselblumen nennen.

Beschreibung

Laut der von Info Flora zitierten Flora Helvetica wird die Pflanze 10 bis 30 cm hoch. Ihre eiförmigen, runzligen und flaumigen Blätter bilden eine Rosette dicht am Boden, und ihre Spreite verschmälert sich plötzlich in einen geflügelten Stiel. Am Ende eines blattlosen Stängels wenden sich bis zu 20 Blüten fast alle zur selben Seite. Die goldgelbe Krone ragt aus einem aufgeblasenen, kantigen Kelch; jeder ihrer fünf Zipfel trägt am Grund einen orangefarbenen Fleck. Die veterinärmedizinische Datenbank der Universität Zürich unterscheidet in der Schweiz zwei Unterarten, von denen eine, mit unterseits grau oder weiss filzigen Blättern, im Wald lebt.

Lebensraum

Info Flora zählt sie zu den Pflanzen der Trockenwiesen, meist auf Kalk. Das Forschungszentrum für Höhenökosysteme (CREA Mont-Blanc) meldet sie auch von Böschungen und aus Bergwiesen, höchstens bis 2000 m. Die Waldunterart kommt vor allem im Jura, im Westen der Alpennordseite und auf der Alpensüdseite vor.

Lebenszyklus

Die mehrjährige Schlüsselblume übersteht die ungünstige Jahreszeit mit ihren Wurzeln und blüht laut dem CREA von Ende März bis Ende Mai. Ihr Nektar, tief in einer engen Röhre, ist nur Insekten mit langem Rüssel zugänglich: Hummeln, Pelzbienen (Wildbienen) und Wollschwebern. Diese Besuche sind unerlässlich, denn eine Blüte kann sich nicht selbst befruchten. Jede Pflanze trägt zudem nur einen der beiden Blütentypen: mit langem Griffel und Staubblättern auf halber Höhe der Röhre, oder umgekehrt. Dieses System, die Heterostylie, die Darwin an ihr untersucht hatte, fördert die Kreuzung. 2015 wurde ihr Genom in einer von der Universität Zürich finanzierten Studie als erstes einer heterostylen Pflanze assembliert.

In der Schweiz

Landesweit ist sie nicht gefährdet, im Mittelland laut der Roten Liste von 2019 aber potenziell gefährdet. Der Thurgau schützt sie seit 2023 vollständig, Obwalden teilweise. Sie ist nicht giftig, hat aber als Futter wenig Wert, bemerkt die Universität Zürich; Wurzeln und Blüten werden in der Pflanzenheilkunde verwendet.

Quellen: Info Flora, Artporträt (nach Flora Helvetica); CREA Mont-Blanc, Phénoclim-Artporträt der Frühlings-Schlüsselblume; Universität Zürich, Datenbank der Heil- und Giftpflanzen des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie; Nowak et al., «The draft genome of Primula veris yields insights into the molecular basis of heterostyly», Genome Biology, 2015.