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Mit Hilfe einer KI aus dem Französischen übersetzt; massgebend ist der französische Text.

Schwarzspecht

Schwarzspecht

Dryocopus martius

Höhenstufe
Montan
Höhe
300⁠–⁠1800 m
Aktivitätszeit
das ganze Jahr

Der grösste Specht Europas, ganz schwarz; das Männchen trägt eine leuchtend rote Kappe, das Weibchen einen roten Fleck im Nacken. Er bewohnt die grossen Buchen- und Tannenwälder der montanen Stufe und zimmert dort geräumige Höhlen. Verlassene Höhlen dienen später dem Raufusskauz, Fledermäusen und sogar Mardern als Nisthöhle.

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Mitten in einem Buchen-Tannenwald des Juras trägt ein lauter Ruf weit zwischen den Stämmen, dann hallen trockene Schläge. An einen alten Stamm geklammert, lässt ein ganz schwarzer Vogel, so gross wie eine Krähe, die Späne fliegen: ein Schwarzspecht.

Beschreibung

Kein Specht Europas ist grösser. Er ist ganz schwarz, nur Schnabel und Auge sind hell. Das Rot unterscheidet die Geschlechter: Das Männchen trägt es auf der ganzen Kopfoberseite, das Weibchen nur im Nacken. Laut der Schweizerischen Vogelwarte misst er 40 bis 46 cm, hat eine Flügelspannweite von 64 bis 68 cm und wiegt 300 bis 350 g. Er fliegt in Wellenlinien.

Lebensraum

Laut der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL sucht er grosse Wälder mit alten Bäumen, licht genug, um darin zu fliegen, und vor allem Buchen-Tannenwälder. Seine Höhlen zimmert er mindestens 4 m über dem Boden, in einem glatten, astlosen Stamm, am liebsten einer hundertjährigen oder älteren Buche; ein Paar besitzt 8 bis 10 davon auf etwa 1 km². Laut dem Schweizer Brutvogelatlas kommt er vor allem von 400 bis 1700 m vor, am zahlreichsten von 900 bis 1500 m, namentlich im Jura und in den Voralpen; er hat bis auf 2200 m gebrütet, beim Pass dal Fuorn.

Lebensweise

Er durchsucht Strünke, Totholz und Stämme nach Ameisen, samt Larven und Puppen, und nach Insekten, die im Holz oder unter der Rinde leben, vor allem Borkenkäfern und Bockkäfern. Als Standvogel verlässt er seinen Wald nicht. Das Weibchen legt 4 bis 6 Eier, die 12 bis 14 Tage bebrütet werden; die Jungen fliegen nach 24 bis 28 Tagen aus. Sind seine grossen Höhlen einmal verlassen, beherbergen sie den Baummarder, die Dohle, die Hohltaube, den Waldkauz und den Raufusskauz, dann Stare, Fledermäuse, Siebenschläfer, Wildbienen und Hornissen.

In der Schweiz

Die Vogelwarte schätzt den Bestand auf 7000 bis 12’000 Paare (2025); die Art ist nicht gefährdet. Ihre Bestände haben sich seit 1990 fast verdoppelt, vor allem von 400 bis 1000 m, und der Schwarzspecht hat sich 1996 in Genf angesiedelt, 2003 dann im Mendrisiotto. Laut dem Atlas dürfte er von den Aufforstungen mit Nadelbäumen profitieren, die ab dem 19. Jahrhundert vorgenommen wurden und die Waldameisen begünstigten, aber auch von älteren Wäldern, mehr Totholz und vielleicht milderen Wintern, denn harte Winter kommen ihn teuer zu stehen. Die WSL rät, ihm Höhlenbäume und Altholzinseln zu erhalten.

Quellen: Schweizerische Vogelwarte, Artporträt und Text des Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016; Eidgenössische Forschungsanstalt WSL und Schweizerische Vogelwarte, Merkblatt «Le pic noir» (waldwissen.net).