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Mit Hilfe einer KI aus dem Französischen übersetzt; massgebend ist der französische Text.

Arnika

Arnika

Arnica montana

Höhenstufe
Subalpin
Höhe
1000⁠–⁠2700 m
Blütezeit
Juni – August

Gelborange Blüte mit etwas zerzausten Blütenblättern, an einem Stängel, der ein oder zwei Paare gegenständiger Blätter trägt. Sie wächst auf mageren Weiden mit sauren Böden. Seit Langem gegen Prellungen und blaue Flecken verwendet, ist sie heute in mehreren Kantonen geschützt.

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Ende Juni überzieht sich oberhalb des Waldes eine magere Weide, auf der das Borstgras vorherrscht, mit orangefarbenen Flecken. Über dem kurzen Gras stehen grosse Blüten mit etwas zerzausten Zungenblüten: Die Arnika blüht.

Beschreibung

Ihre «Blüte» ist in Wahrheit ein Blütenkörbchen: winzige Röhrenblüten in der Mitte, Zungenblüten rundherum, alle gelborange. Laut Info Flora ist es 4 bis 6 cm breit, manchmal 8, und die Pflanze 20 bis 60 cm hoch. Die Grundblätter, ganzrandig und ungestielt, bilden eine Rosette; der drüsige Stängel, oben oft in zwei Äste geteilt, trägt nur ein oder zwei Paare gegenständiger Blätter. Aus den Blütenkörbchen gewinnt man Zubereitungen für die Haut; die Europäische Arzneimittel-Agentur lässt sie gegen blaue Flecken, Verstauchungen und Muskelschmerzen zu, eher aufgrund langjähriger Anwendung als aufgrund überzeugender klinischer Studien.

Lebensraum

Die Arnika bevorzugt saure, nährstoffarme Böden. Info Flora meldet sie aus Wiesen, Weiden und durchnässtem, saurem Gelände und ordnet sie den mageren Borstgrasweiden zu. In der Schweiz findet man sie in den Alpen und Voralpen, vor allem in der subalpinen und alpinen Stufe, und vereinzelt im südlichen Jura, gegen Neuenburg hin.

Lebenszyklus

Die mehrjährige Pflanze überwintert mit Knospen dicht am Boden und blüht von Juni bis August. Ihre 6 bis 7 mm langen Achänen tragen einen Pappus aus gelblichen Borsten, doch ihre Samen gelangen kaum weiter als ein paar Meter und bilden keinen Vorrat im Boden, so das Nationalmuseum für Naturgeschichte Luxemburg. Die Pflanze lebt lange und breitet sich über ihre Rhizome aus: Mehrere Rosetten können ein einziges Individuum sein. Da sie sich nicht selbst befruchten kann, braucht sie viele Partner; das Museum hält eine Population erst ab rund 500 Individuen für überlebensfähig.

In der Schweiz

Die nationale Rote Liste stuft sie als nicht gefährdet ein, ihre regionale Fassung von 2019 aber im Jura und im Mittelland als vom Aussterben bedroht. Neun Kantone schützen sie: vollständig Neuenburg, Zürich und Appenzell Innerrhoden, teilweise Bern, Freiburg, Glarus, Obwalden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Das luxemburgische Museum nennt die Hauptgefahren: gedüngte oder gekalkte Wiesen, aber auch die Aufgabe von Beweidung und Spätmahd, ohne die ihre Keimlinge absterben.

Quellen: Info Flora, Artporträt (nach Flora Helvetica); Nationalmuseum für Naturgeschichte Luxemburg, Aktionsplan für die Arnika (2009); Europäische Arzneimittel-Agentur, Zusammenfassung für die Öffentlichkeit zu Arnikablüten (2016).